Die klassisch-traditionelle Lehrmethode

Konventionelle Ausbildung

Im Gegensatz zur AFF-Ausbildung gliedert sich die konventionelle Ausbildung in einen Automatik- und in einen Freifallteil.

Einstiegskurs Automatik

Nach der Bodenausbildung beginnst Du mit Deinem im Einstiegskurs enthaltenen Sprung aus 1.000-1.500 Metern Höhe. Dabei ist der Fallschirm über eine Aufziehleine mit dem Flugzeug verbunden; die Schirmöffnung erfolgt automatisch. Der extra große und gutmütige Schulschirm ist leicht zu steuern. Über Funk erhälst Du vom Lehrer am Boden die notwendige Steuerhilfe.

Aufbaukurs Automatik

Alle weiteren Automatiksprünge können dann im Rahmen des Aufbaukurses zeitlich individuell durchgeführt werden (während des laufenden Sprungbetriebes). Entsprechend den Ausbildungsrichtlinien kannst Du frühestens nach 6 Automatiksprüngen - und je nach Leistungsstand - mit dem aufbauenden Freifallkurs beginnen.

Freifallkurs

Hast Du bei den Automatiksprüngen gezeigt, dass Du stabil abspringen kannst, wirst Du "von der Leine gelassen".
Im Freifallkurs lernst Du in theoretischer und praktischer Vorbereitung, den Fallschirm selbst zu öffnen und durch Veränderung der Körperlage die verschiedensten Freifallmanöver auszuführen. Die Höhe für Deine Solosprünge steigert sich allmählich von 1.500 auf 4.000 Meter, also auf bis zu 60 Sekunden freien Fall.
Durch intensive Vorbereitung am Boden sowie Beobachtung und Auswertung jedes Sprunges wirst Du Schritt für Schritt an die verschiedenen Freifalltechniken herangeführt.

Beschleunigte Freifallausbildung

Das AFF-Ausbildungskonzept ist für all diejenigen gedacht, die es individuell und intensiv mögen.
In der konventionellen Ausbildung kommst Du nur über die vorgeschriebene Mindestzahl an Automatik(ab)sprüngen zum freien Fall. Die AFF-Ausbildung beginnt dagegen direkt mit dem Freifall: Sieben Sprünge aus 3.500-4.000 Metern Höhe, sicher begleitet und kontrolliert von Deinen AFF-Lehrern.